Kieler Sprotten bei den 56. Euro – Musiktagen in Bösel erfolgreich!!!

Vom 6. bis zum 9. September fand in der 8000 Seelen Gemeinde Bösel, in Niedersachen, die 56. Euro Musiktage statt. In dem jährlich stattfindenden Event stehen Freude, Feiern, gemeinsames Musizieren aber auch der Wettbewerb auf der Tagesordnung. So machten sich in diesem Jahr 30 Musikgruppen aus 7 Nationen auf den Weg nach Bösel. Darunter auch zum ersten Mal die Kieler Sprotten.
Nachdem vor den Sommerferien unter anderem auch an einem Probenwochenende schon fleißig geübt wurde, musste all das nach 6 Wochen Sommerferienpause erst mal wieder aufgefrischt werden. Am Freitag machte sich ein Teil der Sprotten auf den Weg. Dass alles planen nicht hilft, wenn der Verkehr nicht mitspielt, zeigte sich auf besondere Art und Weise an diesem Tag. Aus ursprünglichen drei Stunden Fahrtzeit wurden sechs. Sichtlich genervt und angestrengt half nur noch der liebevoll zubereitete Snack von Fatso und Crossi, die schon früher da waren, die Laune wieder zu heben. Nach der Stärkung wurde das Quartier für die nächsten zwei Nächste bezogen und das Festzelt, in dem eine Live-Band für Stimmung sorgte, besucht. Wie ich gehört habe, ist der letzte erst gegen halb vier Uhr morgens auf seiner Luftmatratze angekommen.Nach dem Frühstück am nächsten Morgen hatten wir etwas Zeit zur freien Verfügung: Polnische Volkstanzgruppen und ukrainische Bläser beim Frühshoppen, der zweite Kaffe zum Wachwerden beim Bäcker oder einfach nur etwas Schlaf von der letzten Nacht nachholen. Dann gab es schon Mittag essen und wir mussten uns fertig machen für das erste Konzert an diesem Tag. Der andere Teil der Sprotten wollte eigentlich pünktlich zum Konzertbeginn in Bösel sein, aber hier wollte der Verkehr das nicht zu lassen. Dann musste es auch so gehen. An der nahegelegenen Thülsfelder Talsperre spielten wir in einer im Wald gelegenen kleinen Bühne vor erlesenem Publikum ein Konzert.

Trotz etwas schwieriger Wetterverhältnisse, zum Glück hat es nicht geregnet, konnten wir das Publikum sehr begeisterten. Nur kurz danach fand schon das zweite Konzert auf dem Weinfest neben dem Festzelt in Bösel satt. Mittlerweile waren auch die restlichen Sprotten dazugekommen. Sehr idyllisch vor einem kleinen See mit Wasserspiel konnten wir auch hier das Publikum mit unserer Musik begeistern. Nachdem alle Instrumente wieder sicher verpackt und im Anhänger und Bus verstaut waren, ging es zum Abendessen. Der Rest des Abends stand uns wieder zur freien Verfügung: Weinfest, Festzelt oder einfach nur gemütlich vor dem Quartier den Abend genießen. Ich weiß nicht, wann der letzte in dieser Nacht auf der Luftmatratze war, aber alle waren am nächsten Morgen pünktlich und ausgeschlafen am Frühstückstisch. Die letzten drei Sprotten waren nun auch angekommen (ohne Verkehrsprobleme). Und dann war es auch schon so weit. Wir mussten unser Quartier räumen und uns direkt auf den Weg zur Wertung machen. Unter freiem Himmel bei herrlichem Sonnenschein spielten wir uns ein und bereiteten uns auf das vor, wofür wir die letzten Monate geprobt hatten. Zusammen mit einem weiteren Verein bauten wir uns in der Halle vor den Wertungsrichtern auf. Der andere Verein spielte vor uns – ich werde „Skyfall“ von Adele ab jetzt wohl immer mit dieser Wertung in Verbindung bringen. Dann waren wir dran. Es ging so schnell. Kaum hatten wir angefangen, waren wir auch schon fertig. Und was waren wir gut! Etwas selbst überrascht über die fantastische Leistung bauten wir wieder ab und verließen die Halle. Und genauso schnell wie wir die Instrumente aus dem Hänger geholt hatten, waren sie auch wieder verstaut. Nach dem Mittagessen fand der große Umzug statt. Und eine weitere Premiere erlebten wir an diesem Wochenende: die Teilnahme an einer Marschwertung. Jeder Teilnehmer des Umzuges nahm automatisch an dieser Wertung teil. Pünktlich um 14:00 Uhr startete der ca. 2,5 Kilometer lange internationale Festumzug durch den Ortskern von Bösel, der am Festzelt endete. Um 18:00 Uhr wurden dann endlich die Ergebnisse bekannt gegeben.

Die Beurteilung unserer Wertung ist fantastisch: Erster in unserer Kategorie mit 108,2 von 120 möglichen Punkten. Und das ist noch nicht alles: Martin hat die Wahl zum tagesbesten Dirigenten der Klasse „G“- Spielmannszüge Konzertwertung – gewonnen. Zudem erreichten die Kieler Sprotten in der Gesamtplatzierung einen hevorragenden achten Platz von 29 teilnehmenden Vereinen!

Das erste Dankeschön geht an das Veranstalterteam in Bösel. Es war ein Rund-um-sorglos-Paket mit einem herzlichem Empfang, Vollverpflegung und super netten Leuten. Das zweite Dankeschön geht an alle Sprotten, die aus den verschiedenen Städten angereist sind, um bei dieser Wertung dabei zu sein. Auch Maren Engel gilt ein besonderer Dank, die kurzfristig als Ersatz eingesprungen ist. Ebenso ein dickes Dankeschön an Fatso und Crossi, für das Planen, für das Essen am ersten Abend, für alles im Blick haben und die beste Planungsbesprechung, die ich jemals erlebt habe.
Und zu guter Letzt geht das Dankeschön an alle Sprotten.

Es war ein tolles Wochenende und es hat super viel Spaß gemacht und das Ergebnis haben wir wirklich verdient!

Maike Lange

1. Mai 2018

Die Saisoneröffnung am 1. Mai stand in diesem Jahr unter keinem guten Stern sondern unter riesigen Regenwolken. Schon einige Tage vorher sagte der Wetterbericht Regen und Sturm voraus, sodass wir um den Umzug bangten. Am 1. Mai trafen wir uns wie gewohnt um viertel vor 9 und entschieden uns für einen kurzen Ummarsch. Auf direktem Weg marschierten wir in die Federmannstraße zu Anita Brüssow. Dort erwartete uns der traditionelle, von den Spielleuten heiß ersehnte Maikringel sowie andere Leckereien und Getränke. Auf dem ebenfalls direkten, kurzen Rückweg ins Vereinsheim wurden wir noch einmal ordentlich nass. Doch wir wären ja keine Kieler Sprotten, wenn wir das nicht einfach anstandslos wegstecken würden.
Um 11 Uhr startete das Konzert im prall gefüllten großen Saal des ETV-Vereinsheims. Dieses Jahr bekam Crossi für die Moderation eine Co-Moderatorin. Svenja unterstützte ihn und erinnerte uns in kleinen Zeitreisen immer wieder an vergangene Wertungsspiele und ergänzte damit Crossis witzige und charmante Moderation. Für die bestandene D1-Prüfung und die Aufnahme ins die Konzertbesetzung wurde der Trommler Felix geehrt. Wir spielten dieses Jahr eine komplett andere Liederzusammenstellung aus unserem Repertoire als im letzten Jahr. Dazu kamen zwei neue Stücke. Zum Einen ein neuer Marsch – Triglav – für die Straße, zum Anderen ein alter Marsch aus früheren Zeiten – Florentiner Marsch – in neuer Besetzung. Der ehemalige erste Vorsitzende der Ellerbeker Turnvereinigung Bernd Lensch bedankte sich bei den Spielleuten mit den Worten „Ihr habt noch nie so gut gespielt wie heute!“
Anschließend ließen wir den Tag entspannt bei Grillwurst und Salat ausklingen.

Jana Backhaus

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