Ferien und Konzertreise nach Neumarkt in Österreich

Montag, der 1.7.
Nachdem 2016 unsere Freunde aus Neumarkt zuletzt bei uns zu Besuch waren und direkt bei der Abreise eine Einladung für uns ausgesprochen haben, waren wir nun an der Reihe, dieser nachzukommen! Wir freuten uns schon seit Monaten und nun hieß es: „Österreich, wir kommen!“ Mitten in der Nacht war im Anschluss an das Kieler Woche Feuerwerk das Verpacken der Taschen auf dem Markantparkplatz geplant. Anschließend ging es direkt los und bis auf Maike schliefen die geübten Busfahr-Sprotten bald ein. Morgens wurde, nachdem alle einigermaßen ausgeschlafen waren, ausgiebig gemeinsam gefrühstückt. Um 13:00 Uhr kam der Bus bei der Neumarkter Brauerei an. Dort trafen sämtliche Sprotten aufeinander. Die Sprotten aus dem Reisbus, die Sprottenfamilien, die mit eigenen Wohnwagen und Bussen angereist sind und unsere Stuttgarter Sprotte. Wir marschierten bei der Brauerei bei über 30° C auf und wurden von einigen Neumarkter Spielleuten begrüßt. Anschließend gab es von Ritterbräu einen Willkommenstrunk gesponsert. Als der erste Durst gelöscht war, ging es weiter ins Turnerheim. Dort wurden alte Freunde begrüßt, Betten aufgebaut und Instrumente ausgeladen. Um 19 Uhr spielten die Neumarkter und wir abwechselnd einige Stücke zur Eröffnung des Johann-Leeb-Platzes beim Turnerheim. Anschließend ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.
Jana

Dienstag, der 2.7.

Heute nach dem Frühstück sind wir zur Donau gefahren. Dann sind wir zur Donauschlinge gewandert. Wir sind durch Wälder und Sandwege und manchmal auch durch Gras gewandert. Der Blick auf die Donauschlinge war total toll und danach ging es bergab. Als wir unten waren, sind wir mit der Fähre zu einer Jausepause gefahren. Mit der Fähre sind wir wieder zum Bus gefahren. Mit dem Bus sind wir zur Ruine gefahren. Auf der Burgruine war es sehr toll. Wir sind auf den Burgfried geklettert. Dann sind wir zurückgefahren. Danach sind wir ins Schwimmbad gefahren und danach sind wir zurückgegangen. Da gab es Abendbrot.
Mika und Mia

Mittwoch, der 3.7.

Als der Wecker um 5:30 Uhr klingelte, dachten wir uns: „Heilige Röhrennudeln, ist das früh!“ Als wir am Frühstückstisch saßen und fast jedes Mal ist Nutellabrötchen geknickt sind, haben wir uns entschlossen, erst mal richtig kalt duschen zu gehen. Ist ja schließlich gut für das Immunsystem! Dann rief Busfahrer Ulli uns zusammen und die 3 ¼ stündige Fahrt ging los. Die schläfrige Busfahrt endete am Prater. Nach kurzer Pause ging es auch schon über den Prater in Richtung Straßenbahn. Mit dieser ging es direkt zum Schloss Belvedere. Um circa 12:13 Uhr gingen wir am Erdberg vorbei und haben uns am kalten Wasser abgekühlt. Von dort aus ging es zum Stadtpark. Dort gab es eine 20-minütige Pause mit Eiscreme. Um 13 Uhr haben wir dann ein recht schönes Gruppenfoto an der Statue von Johann Strauss gemacht. Danach fuhren wir wieder mit der Straßenbahn in die Innenstadt. Wir befanden uns im ersten Bezirk, wo wir einen leckeren Hotdog neben dem Rolex Laden gegessen haben. Wir haben leider die Gucci Boutique vermisst. Naja, egal. Dann ging es in Richtung Hofburg. Dort gab es viele schöne Plätze zum Bestaunen und auch zum Schlafen. Als wir weiter durch die Hofburg spazierten, sahen wir auch viele komische und vor allem nackte Figuren. War anscheinend ein Trend damals. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir zwei einen Orientierungssinn von einem Stein, als wir dann ins goldene Viertel von Wien kamen, wo auch der Stefansdom steht. Danach ging es mit der U-Bahn wieder zum Prater, wo wir noch alle – o. k. manche – noch etwas Karussell gefahren sind. Um 18 Uhr gab es dann im Restaurant Luftburg eine leckere Pizza. Um 19:30 Uhr sind wir alle wieder nach Neumarkt gefahren und haben während der Fahrt geschlafen, bis wir vom Licht im Bus wieder aufgeweckt wurden. Als wir angekommen sind, ging es aber wirklich schlafen.
Fabi und Felix

Donnerstag, der 4.7.
Der Vormittag stand uns zur freien Verfügung. So haben sich einige Sprotten nach dem Frühstück wieder hingelegt, andere packten verwirrt ihre Rucksäcke für die Wanderung und wieder andere nutzten die Zeit zum Quatschen und Entspannen. Nach einer reichhaltigen Stärkung zum Mittag sind wir gemeinsam mit dem Bus in die Berge gefahren. Dort ging es zu Fuß auf ca. 1375m hoch zur Gowilalmhütte. Zum Abendbrot gab es leckere Klöße mit Kraut und Fleisch. Als Nachtisch gab es bei einem traumhaften Sonnenuntergang leckeren Kaiserschmarrn. Am Abend wurde gemeinsam mit den Neumarktern gesungen und gespielt. Die Schnarcher haben in der Villa Muh übernachtet und die anderen im Dachgeschoss der Almhütte. 
Philin

smacap_Bright


Freitag, der 5.7.

Der Abstieg vom Berg verlief zügig bei angenehmer Witterung. Hinter uns lag eine in vielerlei Hinsicht einmalige Bergwanderung. 
Zu Ehren eines im Jahr 2018 verstorbenen Neumarkter Spielmanns spielte eine Abordnung von uns auf dem Friedhof „Ich hatt’ einen Kameraden“. Nachdem Blumen niedergelegt und ein Korn getrunken war, gab es einen Umtrunk bei Mosti. Bei bestem Wetter wurden wir mit Kaffee, kühlen Getränken und Kaiserschmarrn verwöhnt.
Parallel nutzten unsere Spielleute den freien Eintritt im Freibad und ließen es sich gut gehen. 
Freudig erwartet wurde unser Konzert am Abend auf dem Neumarkter Marktfest. Wir hatten hier die Gelegenheit, unser Können unter Beweis zu stellen und ein vielfältiges Repertoire zu präsentieren. Zum Dank spendierte uns das „Brauhaus“ einen 5 Liter Bierkrug.
Den Abend ließen wir gemeinsam auf dem Stadtfest ausklingen.
Martin

Samstag, der 6.7.
Am Samstagmorgen ging es schon früh los nach Salzburg. Wir hatten die große Ehre, ein Konzert auf dem Kapitelplatz unter der Sphaera, einer riesigen goldenen Kugel mit einer männlichen Statue obendrauf, spielen zu dürfen. Unser überwiegend asiatisches Publikum hat sich nicht lumpen lassen und ein Foto und Video nach dem anderen gemacht. Unsere nächste Konzertreise wird mit Sicherheit in den asiatischen Raum gehen, da wir nach diesem Tag wohl weltbekannt sein werden. Zwischen den Stücken machten wir Pausen im Schatten der goldenen Kugel, um nicht schon vor dem Mittagessen einen Sonnenstich zu bekommen.
Im Anschluss an das Konzert machten wir ein wunderbares Picknick auf einem Parkplatz in der Nähe, welches von Alex und Horsti liebevoll vorbereitet wurde. Als wir alle satt waren, führte uns Gaby über die Festung Hohensalzburg und den Mönchsberg, von wo wir eine grandiose Aussicht auf die Stadt genießen durften, und durch die Altstadt. Bei 34°C fiel es uns allen sehr schwer, Schritt zu halten und wir freuten uns über eine Stunde Freizeit, welche die meisten in einem Café verbrachten.
Am Abend wurden in Neumarkt Pizzen bestellt und wir genossen den gemeinsamen Abend.
Philipp und Jana

rhdr


Sonntag, der 7.7.
Unser letzter Tag begann mit einem Konzert im Rahmen des 24-Stunden-Radmarathons in Neumarkts Nachbarort Grieskirchen. Nach diesem letzten Spieleinsatz unserer Österreichfahrt wurden wir von der Grieskirchener Brauerei auf ein schnelles Getränk eingeladen, bevor wir einer Einladung zum Schnitzelessen im „Gasthof Zweimüller“ folgten.
Nachdem wir uns ins „Schnitzelkoma“ gegessen hatten, machten wir uns auf den Rückweg nach Neumarkt, wobei wir noch einen Teil des Radrennens verfolgen konnten. Dort angekommen fingen wir an, unsere Sachen zu packen und die Instrumente zu verladen. Einige legten noch einen kleinen Mittagsschlaf ein, bevor das gemeinsame Abschlussgrillen mit unseren Neumarkter Freunden startete.
Dieser letzte Abend rundete unsere schöne Zeit in Österreich ab.
Fredi und Lisa

Montag, der 8.7.
Nach dem letzten Abend kam es den meisten natürlich sehr früh vor, als um 3 Uhr die ersten Wecker klingelten, aber die letzten Taschen wollten verpackt werden und Zeit zum Schlafen blieb auf der Fahrt ja noch genug. Pünktlich um 5 Uhr fuhr der Bus los und siehe da die meisten Sprotten schliefen sofort wieder ein. Nach und nach wurde Mittags der eine oder andere wach und man verbrachte die letzten Stunden mit Spielen und Quatschen. Um 18 Uhr rollte der Bus beim Vereinsheim vor und die Instrumente wurden noch schnell ausgeladen. Es war mal wieder eine tolle Fahrt mit vielen Eindrücken und tollen Freunden! Wir kommen wieder!!!
Jana

Mir bleibt abschließend nur der Dank an alle unsere „Autoren“, die diese Berichte mit viel Liebe zum Detail verfasst haben.
Mein abschließender Dank geht zu unseren 1000 Kilometer entfernten Freunden nach Neumarkt in Österreich, die für uns eine unvergessliche und bezaubernde Woche organisiert haben!
Wir sollten alles daran setzen, um uns diese Freundschaft zu bewahren und zu pflegen und freuen uns jetzt schon auf ein Wiedersehen in Kiel!!!
Crossi

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